Rechtsschutzversicherung
Die
Rechtsschutzversicherung
Die Erfahrung zeigt: Prozesse
sind nicht immer vermeidbar und die damit verbundenen Kosten unübersehbar. Doch so mancher verzichtet
auf sein gutes Recht, weil er das hohe Kostenrisiko einer gerichtlichen
Auseinandersetzung fürchtet. Kein Wunder: Ein Rechtsstreit,
bei dem es nur um gut 2.500 Euro geht, kostet über zwei Instanzen
immerhin schon mehr als 5.000 Euro.
Besonders teuer wird es immer dann, wenn der Schadenersatz für
schwere Personenschäden, etwa die Vollinvalidität eines
Menschen, erstritten werden muss. Überschreitet der Streitwert
die Millionenmarke, sind Prozesskostenrisiken zwischen 15.000 und
mehr als 25.000 Euro keine Seltenheit. Wer nicht nur Recht haben,
sondern sein Recht auch bekommen will, sollte eine Rechtsschutzversicherung
abschließen. Sie kann im Fall des Falles eine wertvolle Hilfe
sein und bietet dem Versicherten die Gewissheit, sich sein Recht
ohne finanzielle Risiken erstreiten zu können.
vergleichen
Sie hier
Weitere Informationen zur Hausratversicherung finden Sie gleich
hier
02 September 2007 Versicherungen im Vergleich - Informationen zu Versicherungen - Vergleich von Hausrat Haftpflicht Rechtsschutz und vieles mehr.....
Welche Vorteile eine Rechtsschutzversicherung bietet
Der Versicherer zahlt
die Kosten und Kostenvorschüsse, die
zur Wahrnehmung der rechtlichen Interessen notwendig sind. Das sind
die Kosten des Anwaltes nach der gesetzlichen Gebührenordnung,
die Gerichtskosten einschließlich der Zeugengelder und Sachverständigengebühren
sowie die Vollstreckungskosten, außerdem die Kosten des Prozessgegners,
soweit der Versicherte diese Kosten zu tragen hat.
Der Versicherer kommt auch für Strafkautionen sowie Aufwendungen
im Zusammenhang mit Gutachten auf. Nach den neuesten Versicherungsbedingungen
(ARB 2000) gilt der Schutz weltweit. In der Regel bei Auslandsaufenthalten
bis zu sechs Wochen aus nicht beruflichen Gründen. Ältere
Verträge beschränken den Geltungsbereich auf Europa und
die Mittelmeerländer. Diese Verträge lassen sich problemlos
auf die neuen Bedingungen umstellen. Sinnvoll ist diese Umstellung
auch, weil die neuen Verträge wieder den sogenannten Stichentscheid
enthalten. Dabei entscheidet der vom Kunden ausgewählte Anwalt,
ob die Versicherung das Kostenrisiko übernehmen muss oder nicht.
Für die verschiedenen Lebensbereiche hält
die Rechtsschutzversicherung diese Leistungsbausteine bereit:
Schadenersatz-Rechtsschutz
Wenn der Versicherte Ansprüche auf Schadenersatz gegen einen
Schädiger durchsetzen will.
Arbeits-Rechtsschutz
Wenn es zu Auseinandersetzungen aus einem Arbeitsverhältnis
kommt.
Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz
Etwa bei Mieterhöhungen und Kündigungen oder bei Belästigungen,
die von einem Nachbargrundstück ausgehen.
Vertrags und Sachenrechts-Rechtsschutz
Wenn im Privatbereich Ansprüche aus Verträgen des täglichen
Lebens geltend gemacht oder abgewehrt werden müssen. Beispiel:
Kaufvertrag, Reparaturauftrag, Versicherungsvertrag.
Steuer-Rechtsschutz
Wenn wegen Steuern oder anderer Abgaben ein Prozess notwendig wird.
Sozialgerichts-Rechtsschutz
Für Prozesse vor dem Sozialgericht, weil beispielsweise die
gesetzliche Krankenversicherung nicht angemessen leistet.
Verkehrs-Verwaltungs-Rechtsschutz
Wenn es beispielsweise Ärger um den Führerschein gibt.
Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz
Wenn der Versicherte zum Beispiel Beamter ist und ihm ein Dienstvergehen
vorgeworfen wird.
Straf- sowie Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
Wenn man sich in einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Verletzung
von Strafvorschriften oder in einem Bußgeldverfahren verteidigen
muss.
Beratungs-Rechtsschutz
Wenn der Versicherte sich beispielsweise in Fragen des Familien-
und Erbrechtes beraten lässt.
|